Clover Club aus der Pure weinBAR, abgefüllt in der Flasche Clover Club aus der Pure weinBAR, abgefüllt in der Flasche

Wie die Bar in die Flasche kam

Es fing mit einer Frage an, die wir in der Bar immer wieder gehört haben. Ein Gast trinkt seinen zweiten Whisky Sour, schaut auf das Glas und sagt: „Kann ich den mitnehmen?“ Meistens war das ein Scherz. Manchmal nicht. Und irgendwann haben wir uns gefragt, warum eigentlich nicht.

Was in der Pure weinBAR anders ist

Unsere Bar im Erasmus ist klein, und wir machen fast alles selbst. Die Grenadine kochen wir aus echtem Granatapfel, den Ingwersirup aus frisch gepresstem Ingwer, den Mandelsirup aus eigener Mandelmilch. Der Wermut für den Negroni kommt von Ferdinand’s von der Saar, deshalb heißt er bei uns Saargroni. Wer so arbeitet, hat irgendwann eine eigene Handschrift. Und eine Handschrift lässt sich abfüllen.

Was in die Flasche kommt und was nicht

Ein Cocktail besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil ist haltbar: Spirituosen, Liköre, Sirupe, Bitters. Der andere ist frisch: Zitrone, Limette, Espresso, Soda. Der frische Teil ist nach einem Tag nicht mehr gut. Also bleibt er draußen.

Alles Haltbare mixen wir in der Bar in der Menge, die wir auch für den Abend ansetzen. Dann kommt es in die Flasche, mit Nummer: N° 001 ist der Saargroni, N° 018 der Sundance Kid. Auf dem Etikett steht, wie viel aus der Flasche ins Glas kommt und wie viel frisch dazu, zum Beispiel 8 + 3 für den Whisky Sour: 8 cl aus der Flasche, 3 cl Zitrone. Eine Flasche ergibt etwa acht Drinks.

Was Sie zu Hause brauchen

Eis, ein Glas und je nach Drink einen Shaker oder einen Löffel. Beim Old Fashioned reicht ein großer Eiswürfel und eine Orangenzeste. Beim Espresso Martini kommt ein frischer Espresso dazu, beim Daiquiri eine Limette. Wie es genau geht, steht auf jeder Produktseite unter „So wird daraus Ihr Drink“.

Warum es derselbe Drink ist

Weil es dieselben Zutaten sind, im selben Verhältnis, gemixt von denselben Leuten. Was wir nicht abfüllen können, ist der Abend an der Bar. Dafür müssen Sie vorbeikommen. Der Drink zu Hause ist die Erinnerung daran, oder die Vorfreude.

Wir sehen uns an der Bar. Bis dahin: Eis ins Glas, Flasche auf, Zitrone dazu.

Niko Boesen, Pure weinBAR im Hotel Erasmus

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Von Niko Boesen